Inklusion? Jeder ist anders!

CC BY Mr. Kimberly

„Hello Stranger.“  So begrüßt der Vater seine neugeborene Tochter Zoe. In einem kurzen beeindruckenden Blogpost schreibt Mr. Kimberly über das Neugeborenen-Dasein:

They are unfamiliar with the world that parents live in. […] They are strange to themselves. […] They are learning machine, just newly turned on.

Lernen zu müssen, mit sich selbst und der Welt vertraut zu werden, das ist für jeden Menschen von Anfang an die vorgegebene Aufgabe. Und dabei muss jeder sich aus dem, was ihm widerfährt, seinen eigenen Sinn bilden, indem er auf seine je eigene individuelle Weise damit umgehen lernt.
Schule soll dabei helfen. Wie kann das gelingen, wenn jeder, wirklich jeder, anders ist?

In der Ära der Digitalität sind heute Medienformen entstanden, die es erleichtern, mit  anderen an einer Sache zu arbeiten und dabei dem eigenen persönlichen Sinn zu  folgen. Ein Weblog z.B. erlaubt einer Lerngruppe in ständigem Austausch über eine gemeinsam geteilte Sache zu sein, in der jedes Mitglied dieser Gruppe „sein eigenes Ding“ macht und damit gleichzeitig zu einem gemeinsamen Ergebnis beiträgt. Außerdem ermöglicht dieses Medium auch die Kommunikation der Gruppe mit der Welt.  Offen nach innen und offen nach außen.
Das sind gute Voraussetzungen für alle Strangers – also für uns alle – , sich (uns) selbst und die Welt immer besser zu verstehen. Und je besser wir verstehen, umso besser können unsere Leben gelingen. Mehr geht nicht.

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